Unser tagtäglicher Marketing-Einheitsbrei braucht einen neuen Geschmack.

September 20, 2017

An wie viele Werbespots oder Markenauftritte können Sie sich in dieser Sekunde erinnern? Welche Marke oder welches Unternehmen hat sich mit ihrer Marketing-Strategie in Ihrem Kopf verankert?

 

Wahrscheinlich müssen Sie nicht lange überlegen….Apple, Coca Cola, Audi, Nestlé?

 

Marketing entwickelt sich tagtäglich weiter und scheitert doch oftmals. Neue Produkte geraten schneller in Vergessenheit oder gehen in der Masse des Angebots schlichtweg unter. Werbekampagnen ähneln sich teils so sehr, dass die wenigsten einen bleibenden Eindruck beim Verbraucher hinterlassen. Es ist doch immer irgendwie das schon einmal dagewesen. Freche Claims, untermalt mit eindrucksvollen Bildern, begleitet von innovativem Bewegt-Bild. Ach ja, nicht zu vergessen die Musik die das alles begleitet. Das macht natürlich alles Sinn und passt auch gut zusammen. Es werden aber doch immer wieder die gleichen Sinneskanäle angesprochen. In dem Moment wird es doch wieder eine einheitliche Suppe…

 

Die oben genannten großen und mächtigen Marken haben verstanden, wie man bei den Kunden und Verbrauchern im Kopf bleibt. Natürlich haben alle Marken einen charakteristischen Vorzug, das dürfen wir nicht vergessen. Sicher ist dieser Vorzug einer der Hauptgründe, weswegen die Marken in unseren Köpfen am Leben gehalten werden. Auch wird die Ansprache der o.g. verschiedenen Sinne, von den Unternehmen zu 100% beherrscht. Um sich mittel- bis langfristig von der Masse abzuheben, muss die Marke aber auch andere Sinneskanäle erreichen.

 

Warum unterstützen wir die audiovisuellen Anreize nicht auch noch mit dem passenden Geschmack? Zugegeben Maggi, Nestlé und Coca Cola definieren sich vorwiegend über den Geschmack. Aber was ist beispielsweise mit Audi, Apple oder anderen großen Marken und Unternehmen?

 

 

Es gibt einen Fachbegriff für die Ansprache des Geschacks – oder des Geruchssinn: gustatorisch.

 

Überlegen Sie was passiert, wenn wir die audiovisuellen Reize zusätzlich noch gustatorisch unterstützen. Der Verbraucher wird eine Marke ganz neu erleben. Er wird die Marke mit allen Sinnen spüren und diese entsprechend in seinem Gehirn verankern.

 

Ich bin überzeugt, dass das gustatorische Erlebnis und der Geschmack an sich eines der mächtigsten Marketing-Tools überhaupt ist. Die Ansprache der verschiedenen Geschmacks-Rezeptoren verändert die Wahrnehmung komplett. Über den Geschmack werden Erinnerungen wach, Emotionen ausgelöst und gute (natürlich auch schlechte) Gefühle hervorgerufen. Warum also vertrauen noch so wenige Unternehmen oder Marken auf die gustatorische Wahrnemung? Es geht doch nicht nur die Liebe durch den Magen.

 

Jan Fischer arbeitet als CMO bei tasteyourbrand und beschäftigt sich täglich mit dem gustatorischen Erleben von Unternehmen und Marken. tasteyourbrand entwickelt individuelle Corporate oder Signature Drinks für Unternehmen und Marken, jenseits der hiesigen Werbemittel. tasteyourbrand entwickelt bewusst neue und innovative Rezepturen und setzt sich bei deren Entwicklung intensiv mit den Attributen seiner Kunden auseinander. 

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